Nachdem es in den letzten Jahren keine Einschränkungen für Vietnamesische Internetnutzer gab, geht nun die kommunistische Regierung Vietnams verstärkt gegen Blogger und User vor.
Im August 2008 wurde bereits von der Regierung bekanntgegeben, das ein Vorgehen seitens der Behörden gegen Regimekritikern möglich (was für eine schöne Umschreibung) ist.
Diesbezüglich wurden verschiedene Verordnungen erlassen, welche das verbreiten von Inhalten, welche gegen den Staat der Republik Vietnam gerichtet sind oder die nationale Sicherheit sowie sie soziale Ordnung gefährden.
Aber auch das verbreiten von Texten mit obszönen und ausschweifenden Inhalten ist zu unterlassen, da dies die "Gewohnheiten und Traditionen des Landes zerstören".
Aktuell kam es nun zu ersten Verurteilungen: Ein Journalist wurde zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er eine Online-Serie über Korruption veröffentlicht hatte. Ebenfalls zwei Jahre muss der Blogger Nguyen Van Hai hinter Gitter, weil er wohl etwas zu offene Ansichten verbreitete. Offiziell wurde allerdings bekanntgegeben, das er Aufgrund eines Steuervergehens Verurteilt wurde.
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Montag, 19. Januar 2009
Dienstag, 13. Januar 2009
Südkoreanischer Blogger Verhaftet!
Einem Artikel im The Korea Herald ist zu entnehmen, das ein 30-jähriger Akademiker, welcher zur Zeit Arbeitslos ist, aufgrund von Beiträgen in Internetforen, verhaftet wurde.
Ihm wird vorgeworfen, eine Wirtschaftlichen Schaden in Höhe von ca. zwei Milliarden US-Dollar (ca. 1,5 Milliarden Euro) durch seine Aussagen, verursacht zu haben.
Der Autor, welcher unter dem Nick-Name „Minerva“ in Südkorea bekannt geworden ist, hat in über 100 Artikeln denn Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers, eine deutliche Abwertung der südkoreanischen Landeswährung gegenüber dem Dollar und Auswirkungen der US-Finanzkrise auf die südkoreanische Wirtschaft vorausgesagt. Auch Beiträge mit kritischen Aussagen über die Wirtschaftspolitik Südkoreas werden zur Verhaftung geführt haben.
In Artikeln und Beiträge soll er die Öffentlichkeit getäuscht haben, darunter fallen Aussagen wie z.B.: Die Südkoreanische Regierung habe die Banken angewiesen, keine US-Dollar mehr zu kaufen um den Won (Südkoreanische Währung) stabil zu halten. Nur leider hatte dies den gegenteiligen Effekt, der Andrang auf US-Dollar nahm stark zu und der Wechselkurs wurde weitere in Mitleidenschaft gezogen.
Nun hat „Minerva“ gegen eine Anklage wegen Verstoßes gegen das Kommunikationsgesetz zu rechnen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.
Weiter Infos unter www.heise.de
Ihm wird vorgeworfen, eine Wirtschaftlichen Schaden in Höhe von ca. zwei Milliarden US-Dollar (ca. 1,5 Milliarden Euro) durch seine Aussagen, verursacht zu haben.
Der Autor, welcher unter dem Nick-Name „Minerva“ in Südkorea bekannt geworden ist, hat in über 100 Artikeln denn Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers, eine deutliche Abwertung der südkoreanischen Landeswährung gegenüber dem Dollar und Auswirkungen der US-Finanzkrise auf die südkoreanische Wirtschaft vorausgesagt. Auch Beiträge mit kritischen Aussagen über die Wirtschaftspolitik Südkoreas werden zur Verhaftung geführt haben.
In Artikeln und Beiträge soll er die Öffentlichkeit getäuscht haben, darunter fallen Aussagen wie z.B.: Die Südkoreanische Regierung habe die Banken angewiesen, keine US-Dollar mehr zu kaufen um den Won (Südkoreanische Währung) stabil zu halten. Nur leider hatte dies den gegenteiligen Effekt, der Andrang auf US-Dollar nahm stark zu und der Wechselkurs wurde weitere in Mitleidenschaft gezogen.
Nun hat „Minerva“ gegen eine Anklage wegen Verstoßes gegen das Kommunikationsgesetz zu rechnen. Bei einer Verurteilung droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe.
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